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DAS PROJEKT

Trans Z ist ein Forschungsvorhaben von vier Hochschulen, mit dem sechs Stadt(teil)zentren bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt werden sollen.

Ausgangssituation: Wandel urbaner Zentren

In vielen Städten verlieren ehemals vitale Zentren an Bedeutung und Wertschätzung. Nicht nur als Orte des Konsums und der Versorgung, sondern auch als Wohn-, Kommunikations-, Aufenthalts- und Identitätsorte für den Stadtteil, bzw. die Gesamtstadt in kleineren Städten.

Wichtige Gründe für die Veränderungen sind:

  • der Strukturwandel im Einzelhandel,
  • die Digitalisierung bzw. der Online-Handel,
  • das veränderte Mobilitätsverhalten und
  • der demografische Wandel.

Gewerbliche Mindernutzungen, Laden- und Wohnungsleerstände, Immobilien mit Sanierungsstau, brachliegende Grundstücke und verwahrloste öffentliche Räume sind sichtbarer Ausdruck dieser Entwicklung. Sinkende Attraktivität und ein negatives Image der Zentren sind die Folge.

Ziele von TransZ

TransZ will einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation und Weiterentwicklung solcher Zentren leisten. Dabei geht es um die Stärkung von Akteuren vor Ort und um die Förderung von sozialen, ökonomischen und ökologischen Innovationen.

TransZ ist der Ansicht, dass notwendige Veränderungen in den Zentren durch die Akteure vor Ort umgesetzt werden müssen. Je nach Situation können das die Eigentümer, Einzelhändler und Gewerbetreibenden, soziale, Kultur- und Bildungseinrichtungen oder Bewohner sein. Den kommunalen Verwaltungen kommt dabei eine besondere Rolle zu. Die zentrale Herausforderung ist, welche Möglichkeiten sich vor Ort ergeben und wie unterschiedliche Interessen vor Ort für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Zentren genutzt werden können.

Mögliche Projekte vor Ort

In den sechs Projektgebieten in Hamburg-Rissen, Hamburg-Eimsbüttel, Holzminden, Höxter, Stuttgart-Wangen und Fellbach sollen innovative Projekte initiiert und unterstützt werden. Diese Projekte können ganz unterschiedlich sein, zum Beispiel:

  • Modernisierungen von Gebäuden,
  • innovative Nach-, Zwischen- und Umnutzungskonzepte für Immobilien und Gewerbeflächen,
  • Umgestaltung öffentlicher Räume und Nutzungsideen für diese Räume,
  • Kooperationen zwischen Handel und sozialen oder kulturellen Akteuren,
  • Verstetigung von Projekten durch neue Trägerstrukturen und Finanzierungsmodelle.

Vorgehen von TransZ

TransZ ist anwendungsorientiert. In den sechs Zentren arbeiten die Hochschulen gemeinsam mit den Akteuren vor Ort und den kommunalen Verwaltungen an der Weiterentwicklung der Zentren.

Mit den Akteuren werden in der Aktionsphase (2018/2019) Konzepte und Projekte entwickelt und umgesetzt, die dauerhaft selbsttragend sein sollen. Dabei sollen auch unterschiedliche Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten geprüft und angewendet werden.

Die Ideen und Projekte werden gemeinsam mit den Akteuren vor Ort entwickelt bzw. sollen durch die Akteure selbst umgesetzt werden. Die Hochschulen begleiten und unterstützen die konkrete Umsetzung von Projekten und Interventionen auf unterschiedliche Weise, zum Beispiel durch:

  • Gespräche mit Akteuren vor Ort,
  • Vernetzung von Akteuren,
  • Öffentlichkeitsarbeit für die Zentrenentwicklung,
  • Durchführung von Workshops,
  • Organisation von Inputs durch externe Initiativen und Projekte,
  • Unterstützung eines Best-Practice Transfers zwischen den beteiligten Kommunen.
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Wer steckt hinter dem Projekt?

TransZ ist ein Verbundprojekt von vier Hochschulen: HafenCity Universität Hamburg (HCU), Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) und Hochschule für Technik Stuttgart (HFT).

Kommunale Praxispartner sind die Bezirksämter in Hamburg-Altona und Hamburg-Eimsbüttel sowie die Stadtverwaltungen aus Holzminden (NI), Höxter (NRW), Stuttgart-Wangen und Fellbach (BW).

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme „Nachhaltige Transformation urbaner Räume“ gefördert.

Die Laufzeit von TransZ ist vom 01.02.2017 bis 31.01.2020.

Forschungsschwerpunkte

Neben der Arbeit vor Ort in den Projektgebieten, verfolgen die vier Hochschulen unterschiedliche Forschungsschwerpunkte:

  • Selbstorganisation und Governance in der Zentrenentwicklung (HCU),
  • Integrierende und aktivierende Qualitäten von Begegnungsräumen und sozialer Infrastruktur (HAW),
  • Potenziale für Engagement und gemeinschaftliches Handeln (HAWK),
  • Öffentlicher Raum und Planungsinstrumente (HFT).

DOKUMENTE UND DOWNLOADS

Veröffentlichung zur Transformation urbaner Zentren
Sascha Anders, Stefan Kreutz, Thomas Krüger (2017): Transformation urbaner Zentren. Den „Marktplatz“ neu definieren. In: PlanerIn 6/2017.
>> Download (2 MB PDF)

Zentrenprofil Osterstraße (Hamburg)
>> Download (12 MB PDF)

Zentrenprofil Rissen (Hamburg)
>> Download (9 MB PDF)

Zentrenprofil Holzminden
>> Download (8,7 MB PDF)

Zentrenprofil Höxter
>> Download (11 MB PDF)

Zentrenprofil Fellbach
>> Download (5 MB PDF)

Zentrenprofil Wangen (Stuttgart)
>> Download (3 MB PDF)

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